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Schüßler Salze Stoffwechsel-Kur - Leichtigkeit beginnt von innen

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Schüßler Salze - Geschichte

Stellen Sie sich vor, es gäbe einen Weg, Ihr inneres Gleichgewicht auf natürliche Weise zu unterstützen, indem Sie die elementaren Bausteine Ihres Körpers gezielt ansprechen. Genau das ist die Grundidee, die hinter den Schüßler Salzen steht, einer Therapieform, die seit über 150 Jahren Menschen auf der ganzen Welt fasziniert und begleitet. In einer Zeit, in der das Bewusstsein für ganzheitliche Gesundheit und traditionelle Anwendungen immer stärker wird, gewinnen diese feinen Mineralsalze an Bedeutung. Sie sind mehr als nur kleine Tabletten; sie sind das Ergebnis einer tiefgreifenden Erkenntnis über die Bedeutung von Mineralstoffen in unserem Körper und ein wertvolles Erbe einer bemerkenswerten Persönlichkeit. Begleiten Sie uns auf eine spannende Zeitreise, die uns zu den Ursprüngen dieser einzigartigen Heilweise führt und die Geschichte eines Mannes erzählt, der die naturheilkundliche Welt nachhaltig prägte. Wir tauchen ein in die Zeit, als die biochemische Lehre geboren wurde, und verfolgen ihren Weg bis in die heutige moderne Anwendung.

 

Das Wichtigste in Kürze

  • Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler (1821-1898) entwickelte die biochemische Lehre und identifizierte 12 essenzielle Mineralsalze als Grundlage für optimale Zellfunktionen
  • Die Biochemie nach Schüßler basiert auf der Annahme, dass Befindlichkeitsstörungen durch Mineralstoffungleichgewichte in den Zellen entstehen können
  • 1873 veröffentlichte Schüßler sein Hauptwerk "Eine abgekürzte Therapie auf Grundlage der Physiologie und Zellpathologie" - die Geburtsstunde der Schüßler-Therapie
  • Die 12 originalen Funktionsmittel (Nr. 1-12) wurden später um Ergänzungsmittel (Nr. 13-27) erweitert, die auf denselben biochemischen Prinzipien basieren
  • Jedes der 12 Basissalze hat spezifische traditionelle Anwendungsbereiche: von Calcium fluoratum (Bindegewebe) bis Calcium sulfuricum (Ausscheidung)
  • Die Lehre verbreitete sich schnell von Deutschland aus international und fand weltweit Anerkennung in der Naturheilkunde
  • Schüßler Salze wirken nicht durch hohe Mineralstoffdosierung, sondern als potenzierte Impulse zur Anregung der körpereigenen Regulationsmechanismen
  • Die Therapie zielt auf zelluläre Ebene ab und unterstützt die Fähigkeit der Zellen, vorhandene Mineralstoffe besser aufzunehmen und zu verwerten
  • Heute sind Schüßler Salze ein etablierter Bestandteil der ganzheitlichen Medizin mit breiter praktischer Anwendungserfahrung über 150 Jahre
  • Als homöopathische Arzneimittel basiert ihre Anwendung ausschließlich auf traditioneller Erfahrung ohne wissenschaftlichen Wirksamkeitsnachweis

 

 

Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler: Der Begründer der Biochemie

Um die Geschichte der Schüßler Salze zu verstehen, müssen wir uns zunächst ihrem Schöpfer zuwenden: Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler. Sein Name ist untrennbar mit dieser Therapieform verbunden, und seine visionären Ideen bilden bis heute das Fundament der biochemischen Heilweise.

Wer war Dr. Schüßler?

Geboren wurde Wilhelm Heinrich Schüßler am 21. August 1821 in Bad Zwischenahn, einer kleinen Gemeinde im heutigen Niedersachsen. Schon früh zeigte sich sein Interesse an der Natur und den Gesetzmäßigkeiten des Lebens. Nach einer Phase, in der er sich mit Sprachwissenschaften beschäftigte, widmete er sich schließlich der Medizin. Er studierte in Berlin, Gießen und Paris, erwarb umfassendes medizinisches Wissen und praktizierte ab 1857 als praktischer Arzt und Homöopath in Oldenburg.

Schüßler war ein Arzt, der stets über den Tellerrand blickte. Er war ein scharfer Beobachter und Denker, der sich nicht mit dem damaligen Stand der Medizin zufriedengab. Seine Neugier trieb ihn dazu, nach Wegen zur Förderung des Wohlbefindens zu suchen, die als einfacher und effektiver galten als jene, die zu seiner Zeit üblich waren. Er erkannte, dass Gesundheit eng mit den Prozessen innerhalb der Körperzellen verbunden sein muss. Diese Erkenntnis sollte der Grundstein für seine spätere bahnbrechende Arbeit werden.

Die Homöopathie als Sprungbrett: Von Hahnemann zu Schüßler

Dr. Schüßler war zunächst ein engagierter Homöopath und stand in der Tradition von Samuel Hahnemann, dem Begründer der Homöopathie. Die Homöopathie basiert auf dem Ähnlichkeitsprinzip und dem Einsatz von stark verdünnten Substanzen, um die Selbstheilungskräfte des Körpers anzuregen. Diese Prinzipien prägten Schüßlers Denken und gaben ihm wichtige Impulse für seine eigene Forschung.

Doch Schüßler ging einen entscheidenden Schritt weiter. Er hinterfragte die breite Palette homöopathischer Mittel und suchte nach einer noch präziseren und fundamentaleren therapeutischen Grundlage. Anstatt die Symptome mit einem Mittel zu behandeln, das ähnliche Symptome hervorrufen kann, wollte er die Ursache der Störung auf zellulärer Ebene unterstützen. Seine Überlegung war, dass, wenn die Bausteine der Zellen – die Mineralstoffe – in einem Ungleichgewicht vorliegen, dies zu einer Funktionsstörung und somit zu Beschwerden führen kann. Er begann, sich intensiv mit der Physiologie, der Wissenschaft der Körperfunktionen, und der Pathologie, der Lehre von den Krankheiten, zu beschäftigen. Insbesondere die Forschungen des berühmten Pathologen Rudolf Virchow über die Zellularpathologie, die besagt, dass jede Störung ihren Ursprung in einer Beeinträchtigung der Zelle haben kann, beeinflussten Schüßler maßgeblich.

Die Geburtsstunde der Biochemie nach Schüßler: Das Jahr 1873

Das Jahr 1873 markiert einen Wendepunkt in der naturheilkundlichen Geschichte und die offizielle Geburtsstunde der Biochemie nach Schüßler. In diesem Jahr veröffentlichte Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler sein Hauptwerk: "Eine abgekürzte Therapie auf Grundlage der Physiologie und Zellpathologie". Dieses Werk war wegweisend und legte den Grundstein für eine völlig neue Therapieform.

In seiner Schrift präsentierte Schüßler seine bahnbrechende Erkenntnis: Er hatte aus der Vielzahl der im Körper vorkommenden Mineralstoffe eine Auswahl von zwölf essenziellen Salzen getroffen, die seiner Meinung nach für die normale Funktion der Körperzellen unerlässlich waren. Er postulierte, dass ein Mangel an einem dieser zwölf "Funktionsmittel" in den Zellen zu einer Störung ihrer Funktion und damit zu Befindlichkeitsstörungen führen kann. Seine Therapie zielte darauf ab, diese zellulären Ungleichgewichte zu unterstützen, indem er die entsprechenden Mineralsalze in geringen, potenzierten Mengen zuführte. Damit sollten die Zellen in die Lage versetzt werden, ihre Aufgaben wieder optimal zu erfüllen und das innere Gleichgewicht zu fördern. Es war eine Abkehr von der reinen Symptombehandlung hin zur ursachenorientierten Unterstützung der Zellfunktion – eine Vision, die bis heute Bestand hat.

 

 

 

 

Die biochemische Lehre: Grundlage für das allgemeine Wohlbefinden und die Vitalität

Die Biochemie nach Schüßler ist eine logische und tiefgreifende Lehre, die das Wohlbefinden des Menschen aus einer zellulären Perspektive betrachtet. Sie basiert auf dem Verständnis, dass unser Körper ein komplexes System ist, dessen reibungsloses Funktionieren von der optimalen Verfügbarkeit bestimmter Mineralstoffe abhängt.

Zellen als Bausteine des Lebens: Schüßlers Fokus auf das Innere

Dr. Schüßler erkannte, dass der menschliche Körper aus Milliarden von Zellen besteht, die alle spezifische Funktionen erfüllen. Jede Zelle ist ein winziges, hochkomplexes Kraftwerk, das Nährstoffe aufnimmt, Energie erzeugt, Abfallprodukte ausscheidet und mit anderen Zellen kommuniziert. Damit all diese Prozesse reibungslos ablaufen können, sind bestimmte Mineralstoffe unerlässlich. Schüßler verstand, dass diese Mineralstoffe nicht einfach nur im Körper vorhanden sein müssen, sondern dass sie in der richtigen Konzentration innerhalb der Zellen verfügbar sein müssen, um ihre Aufgaben zu erfüllen. Er sah die Zelle als den primären Ort, an dem sich Wohlbefinden oder Störungen manifestieren können. Seine Therapie setzte also nicht an oberflächlichen Anzeichen an, sondern suchte die Wurzel der Unterstützung auf zellulärer Ebene. Wenn die Zellen die notwendigen "Bausteine" erhalten, können sie sich regenerieren und ihre Funktionen wieder optimal ausführen, was sich positiv auf den gesamten Organismus auswirken kann.

Die 12 Funktionsmittel: Schüßlers geniale Entdeckung

Durch intensive Studien und Beobachtungen identifizierte Dr. Schüßler zwölf spezifische anorganische Salze, die er als essenziell für die Zellfunktion ansah. Diese zwölf Mineralsalze bezeichnete er als "Funktionsmittel", da sie jeweils eine spezifische und wichtige Rolle im Stoffwechsel der Zellen spielen. Er ordnete jedem dieser Salze bestimmte Aufgaben und traditionelle Anwendungsbereiche im Körper zu.

Zu den zwölf originalen Schüßler Salzen gehören:

  • Calcium fluoratum (Nr. 1): Traditionell bekannt als das Salz der Haut und des Bindegewebes. Es wird traditionell zur Förderung von Hautelastizität und Bindegewebe verwendet.
  • Calcium phosphoricum (Nr. 2): Traditionell das Salz für Knochen und Zähne, das die natürliche Unterstützung des Knochenaufbaus begleiten kann.
  • Ferrum phosphoricum (Nr. 3): Traditionell das Salz, das bei erhöhter Infektanfälligkeit eingesetzt wird und das allgemeine Wohlbefinden unterstützen kann. Es ist bekannt als das Salz des Immunsystems.
  • Kalium chloratum (Nr. 4): Traditionell das Salz der Schleimhäute, das zur Unterstützung des zweiten Entzündungsstadiums verwendet wird.
  • Kalium phosphoricum (Nr. 5): Traditionell das Salz für Nerven und Psyche, das zur Förderung von Energie und Erholung beitragen kann, insbesondere in stressigen Situationen.
  • Kalium sulfuricum (Nr. 6): Traditionell das Salz für chronische Prozesse und Hautausscheidungen, das die natürlichen Ausscheidungsfunktionen unterstützen kann.
  • Magnesium phosphoricum (Nr. 7): Traditionell das Salz bei Verspannungsgefühlen und krampfartigen Empfindungen, das zur Entspannung von Muskeln und Nerven beitragen kann. Viele Anwender berichten von einer unterstützenden Wirkung bei allgemeinen Verspannungsgefühlen.
  • Natrium chloratum (Nr. 8): Traditionell das Salz des Flüssigkeitshaushalts und der Schleimhäute, das die Regulierung des Wasserhaushalts im Körper begleiten kann.
  • Natrium phosphoricum (Nr. 9): Traditionell das Salz des Stoffwechsels, das zur Förderung eines ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalts beitragen kann.
  • Natrium sulfuricum (Nr. 10): Traditionell das Salz der Ausscheidungsorgane, das die natürlichen Entgiftungsfunktionen von Leber und Galle unterstützen kann.
  • Silicea (Nr. 11): Traditionell das Salz für Haut, Haare, Nägel und Bindegewebe, das zur Kräftigung dieser Strukturen beitragen kann.
  • Calcium sulfuricum (Nr. 12): Traditionell das Salz für den Stoffwechsel und die Ausscheidungsprozesse, das die Reinigungsprozesse des Körpers unterstützen kann.

Jedes dieser Salze, obwohl in geringer Menge im Körper vorhanden, spielt eine unverzichtbare Rolle für die biochemischen Abläufe in den Zellen. Schüßlers Genialität lag darin, diese spezifischen Funktionen zu erkennen und daraus ein therapeutisches System abzuleiten.

Mineralstoffmangel: Die Ursache von Störungen nach Schüßler

Ein zentraler Pfeiler von Schüßlers Lehre ist die Annahme, dass viele Befindlichkeitsstörungen nicht primär durch äußere Einflüsse, sondern durch einen Mangel oder ein Ungleichgewicht dieser essenziellen Mineralstoffe in den Zellen entstehen können. Es geht dabei nicht um einen absoluten Mangel, der sich in Blutuntersuchungen zeigt, sondern um einen funktionellen Mangel – die Zelle kann den vorhandenen Mineralstoff möglicherweise nicht optimal verwerten oder es besteht ein erhöhter Bedarf, der nicht gedeckt wird.

Schüßler prägte den Begriff der "Funktionsstörungen", um zu beschreiben, wie sich ein solcher Mangel äußern kann. Wenn beispielsweise Kalium phosphoricum in den Nervenzellen nicht ausreichend verfügbar ist, kann dies zu Erschöpfungszuständen oder Nervosität führen. Ein Mangel an Ferrum phosphoricum könnte die Fähigkeit des Körpers beeinträchtigen, auf beginnende entzündliche Prozesse adäquat zu reagieren. Die Zufuhr des potenzierten Mineralsalzes sollte nach Schüßlers Vorstellung die Zelle stimulieren, den Mangel zu unterstützen und ihre Funktion wieder aufzunehmen. Dies ist ein feiner, aber entscheidender Unterschied zu herkömmlichen Mangelerscheinungen, die oft mit höheren Dosierungen ausgeglichen werden. Die Schüßler Salze sollen den Körper nicht direkt mit Mineralstoffen versorgen, sondern die Zellen anregen, die Mineralstoffe besser aufzunehmen und zu verarbeiten.

 

Die Verbreitung der Schüßler Salze: Eine Erfolgsgeschichte

Was einst als die visionäre Idee eines Einzelnen begann, entwickelte sich schnell zu einer weit verbreiteten und geschätzten Therapieform. Die Schüßler Salze traten ihren Siegeszug an und fanden weltweit Anklang.

Anfänge in Deutschland: Eine neue Therapieform erobert Herzen

Nach der Veröffentlichung seines Buches im Jahr 1873 verbreitete sich die Lehre Dr. Schüßlers in Deutschland rasch. Viele Ärzte, Apotheker und vor allem Heilpraktiker waren von der Einfachheit und der logischen Stringenz seiner Methode überzeugt. In einer Zeit, in der die Schulmedizin noch viele Grenzen hatte und oft mit drastischen Mitteln arbeitete, boten die Schüßler Salze eine sanfte, aber unterstützende Alternative. Die Patienten selbst berichteten von den positiven Effekten, was die Akzeptanz und Beliebtheit der Schüßler Salze weiter förderte. Es entstanden erste Vereinigungen und Gesellschaften, die sich der Erforschung und Verbreitung der Biochemie nach Schüßler widmeten. Vorträge, Kurse und Fachartikel trugen dazu bei, das Wissen über die zwölf Funktionsmittel einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Menschen waren fasziniert von der Idee, dass sie mit einfachen Mitteln ihren Körper dabei unterstützen konnten, sein Gleichgewicht wiederzufinden.

Internationale Anerkennung: Schüßler Salze weltweit gefragt

Die Grenzen Deutschlands konnten die Verbreitung der Schüßler Salze nicht aufhalten. Schon bald wurden Schüßlers Werke in andere Sprachen übersetzt, darunter Englisch, Französisch und Russisch. Dadurch fand seine Lehre auch in anderen Ländern begeisterte Anhänger. Besonders in Österreich und der Schweiz etablierten sich die Schüßler Salze schnell und wurden zu einem festen Bestandteil der naturheilkundlichen Praxis. Aber auch in Übersee, beispielsweise in den Vereinigten Staaten, fand die Biochemie nach Schüßler Anklang und wurde von engagierten Therapeuten und Ärzten weitergetragen. Die universellen Prinzipien der Zellgesundheit, die Schüßler postulierte, waren nicht an nationale Grenzen gebunden und sprachen Menschen mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund an, die nach sanften und traditionellen Wegen zur Gesundheitsförderung suchten. Diese internationale Verbreitung zeugt von der Zeitlosigkeit und der praktischen Anwendbarkeit seiner Lehre.

Pioniere und Förderer: Wer trug zur Verbreitung bei?

Der Erfolg der Schüßler Salze ist nicht allein das Werk Dr. Schüßlers. Viele engagierte Persönlichkeiten trugen maßgeblich dazu bei, sein Erbe zu pflegen, zu verbreiten und weiterzuentwickeln. Nach Schüßlers Tod im Jahr 1898 übernahmen andere Ärzte und Therapeuten die Aufgabe, seine Lehre zu systematisieren und für die praktische Anwendung aufzubereiten.

Einer der wichtigsten Förderer war Dr. Emil Schlegel, der Schüßlers Werke kommentierte und durch seine Veröffentlichungen zur weiteren Verbreitung beitrug. Auch Dr. Fritz Gericke, ein Mediziner aus Leipzig, spielte eine bedeutende Rolle, indem er die Schüßler-Therapie in seinen Vorträgen und Schriften populär machte. Er trug dazu bei, das Wissen über die Anwendung der Salze zu vertiefen und verständlich zu vermitteln. Zahlreiche Apotheker, die die Schüßler Salze herstellten und den Menschen zur Verfügung stellten, sowie Heilpraktiker, die sie in ihrer täglichen Praxis anwendeten, waren ebenfalls entscheidend für die Verbreitung. Sie waren die Multiplikatoren, die die Biochemie aus den Büchern in den Alltag der Menschen brachten. Durch ihr Engagement und ihre Überzeugung etablierten sich die Schüßler Salze fest in der naturheilkundlichen Landschaft und blieben über Generationen hinweg eine beliebte Wahl für die Unterstützung des Wohlbefindens.

 

 

 

 

Schüßler Salze im 20. und 21. Jahrhundert: Von der Tradition zur modernen Anwendung

Die Lehre Dr. Schüßlers hat die Zeiten überdauert und sich kontinuierlich weiterentwickelt. Auch im 20. und 21. Jahrhundert blieben die Schüßler Salze relevant und fanden ihren Platz in einer sich wandelnden Gesundheitslandschaft.

Weiterentwicklung und neue Erkenntnisse: Die Ergänzungsmittel

Die ursprüngliche Lehre Dr. Schüßlers umfasste die zwölf Funktionsmittel. Mit der Zeit und durch weitere Forschungen und Beobachtungen in der Praxis zeigten sich jedoch weitere Anwendungsfelder, die über die ursprünglichen zwölf Salze hinausgingen. Dies führte zur Einführung von sogenannten "Ergänzungsmitteln" oder "Nummern 13 bis 27". Diese Salze wurden nicht direkt von Dr. Schüßler selbst definiert, sondern von späteren Therapeuten und Forschern, die seine Prinzipien weiterdachten und auf andere wichtige Mineralstoffe übertrugen.

Die Ergänzungsmittel, wie beispielsweise Kalium jodatum (Nr. 15) oder Lithium chloratum (Nr. 16), erweitern das Spektrum der Schüßler-Therapie und bieten zusätzliche Möglichkeiten, spezifische biochemische Ungleichgewichte zu unterstützen. Sie basieren ebenfalls auf der Idee, dass diese Mineralstoffe in geringen, potenzierten Mengen die Zellfunktion positiv beeinflussen können. Die Einführung der Ergänzungsmittel zeigt, dass die biochemische Lehre ein lebendiges System ist, das sich mit neuen Erkenntnissen und Erfahrungen in der Praxis weiterentwickelt hat, stets im Sinne der ursprünglichen Philosophie von Dr. Schüßler. Sie bieten eine noch feinere Abstimmung und gezieltere Unterstützung für verschiedene Aspekte des Wohlbefindens.

Forschung und Anwendungserfahrungen: Bestätigung der Wirkweise (im Kontext der Biochemie)

Im Laufe der Jahre wurden und werden die Schüßler Salze auf vielfältige Weise betrachtet. Obwohl ihre Wirkweise nicht immer mit den Messmethoden der konventionellen Medizin vollständig zu erfassen ist, konzentriert sich die Betrachtung im Kontext der Biochemie nach Schüßler darauf, die zugrunde liegenden Prinzipien und die umfassenden praktischen Erfahrungen zu beleuchten. Die umfassenden Anwendungserfahrungen und die positive Resonanz vieler Anwender befassen sich oft mit der Unterstützung des allgemeinen Wohlbefindens, der Begleitung bei Alltagsbeschwerden oder der Förderung der körpereigenen Widerstandskraft durch die gezielte Anwendung der Mineralsalze.

Die kontinuierliche Anwendung und die positiven Rückmeldungen von Millionen von Anwendern weltweit sind ein starkes Indiz für die praktischen Effekte der Schüßler Salze. Es geht dabei nicht darum, eine pharmakologische Wirkung im Sinne hoher Dosierungen nachzuweisen, sondern die stimulierende und regulierende Wirkung auf die Zellfunktion zu betrachten, die im Fokus der biochemischen Lehre steht. Diese fortlaufende Beschäftigung mit der Materie trägt dazu bei, das Verständnis für die komplexen biochemischen Prozesse im Körper und die Rolle der Mineralstoffe dabei weiter zu vertiefen.

Schüßler Salze heute: Ein fester Bestandteil der Naturheilkunde

Heute sind die Schüßler Salze aus der Naturheilkunde und der ganzheitlichen Medizin nicht mehr wegzudenken. Sie haben sich als sanfte und bewährte Methode etabliert, um das körperliche und seelische Gleichgewicht zu unterstützen. In vielen Haushalten gehören sie zum festen Bestandteil der Hausapotheke, und immer mehr Menschen entdecken ihre vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten.

Die einfache Anwendung, die gute Verträglichkeit und die Möglichkeit, sie auch ergänzend zu anderen Therapien einzusetzen, machen die Schüßler Salze so beliebt. Sie sind ein wertvolles Werkzeug für alle, die Eigenverantwortung für ihre Gesundheit übernehmen und ihren Körper auf natürliche Weise stärken möchten. Ob zur Unterstützung des Immunsystems, zur Begleitung bei allgemeinen Befindlichkeitsstörungen oder zur Förderung der allgemeinen Vitalität – die Schüßler Salze bieten eine breite Palette an Unterstützung.

 

 

Wichtiger rechtlicher Hinweis zu unseren Inhalten:

Bitte beachten Sie: Bei Schüßler-Salzen handelt es sich um registrierte homöopathische Arzneimittel ohne Angabe eines therapeutischen Anwendungsgebiets, da deren Wirksamkeit wissenschaftlich nicht belegt ist. Alle auf dieser Website/in diesen Texten enthaltenen Informationen, Beschreibungen und Anwendungsempfehlungen zu Schüßler-Salzen basieren ausschließlich auf traditioneller Anwendungserfahrung und volksheilkundlichem Wissen. Diese Inhalte dienen lediglich der allgemeinen Information und stellen keinerlei Heilversprechen oder die Zusicherung einer Linderung oder Verbesserung von Krankheitszuständen dar. Die bereitgestellten Informationen ersetzen keinesfalls eine professionelle medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung durch einen Arzt oder Heilpraktiker. Konsultieren Sie bei allen gesundheitlichen Beschwerden, Fragen oder vor Beginn einer Therapie immer eine qualifizierte Ärztin oder einen Arzt. Eine Haftung für Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Informationen ergeben, wird ausgeschlossen.

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